Das war der 15. RealTalk

Was für ein emotionaler Abend! Es gibt wohl kaum etwas, das schneller und intensiver glücklich macht, als Dankbarkeit. Beim 15. RealTalk gab es für uns alle einen besonderen Moment, in dem wir unserer Dankbarkeit Raum geben durften. Mit der passenden Musik untermalt zückten wir unsere Handys und ließen unsere geliebten Menschen wissen, wie wichtig sie uns sind. Es waren besonders emotionale Momente mit Tränen und Lächeln unter euch. Enorm mutig waren die vier Personen, die ihre Nachrichten auf der Bühne mit uns geteilt haben.

Für Dankbarkeit ist immer Platz. Sage den Menschen, die jetzt in deiner Umgebung sind, dass du ihnen dankbar bist und auch wofür! Oder nimm‘ auch gerne dein Handy zur Hand und schreibe eine Dankbarkeits-Nachricht! Wichtig ist, dass man es tut und nicht, dass die Nachricht perfekt ist.

Mit viel Leidenschaft und Offenheit haben unsere drei Sprecherinnen diesen Abend zu einem ganz Besonderen gemacht. Hier haben wir die Learnings aus den Vorträgen nochmal für euch zusammengefasst:

Sprecher #1 – Kurt Perai 

Kurt Perai ist Schamane und Psychotherapeut seit unzähligen Jahren. Was er von diesen zwei Welten lernte, brachte er mit seinem Vortrag bei RealTalk zum Vorschein.

Kurt scheint von einem anderen Stern zu kommen. Man spürt sofort seine Präsenz und seine Energie, wenn man neben ihm steht oder ein Gespräch mit ihm führt. Das spürte man auch von der ersten Sekunde an auf der RealTalk-Bühne.

In seinem gesamten Vortrag ging es darum, wie wir mehr spirituelles Bewusstsein, in unser Alltagsbewusstsein einführen können. Dazu zählte er einige Dinge auf, die wir tun können und welche wir lassen sollten.

Die Kommunikation über das Internet sieht er nicht als innovative Errungenschaft des modernen Homo Sapiens, sondern als klaren Rückschritt unserer menschlichen Fähigkeit zu kommunizieren. Er sagte, dass wir alle fünf Sinne für die Kommunikation brauchen und durch die Kommunikation über das Internet sei nur ein Sinn aktiv. Zusätzlich erwähnte er unseren sechsten Sinn, unsere Intuition, der unerlässlich ist, um den anderen Menschen ganzheitlich spüren zu können.

Kurt Perai auf der RealTalk-Bühne

Durch einfühlsames Verhalten zu anderen und zu uns selbst, erweitern wir unser spirituelles Bewusstsein und können somit mit anderen tiefer in Kontakt gehen und somit wahrhaftige Beziehungen eingehen. Um unser spirituelles Bewusstsein weiter zu schärfen, sollte man bei jeder Sache die man tut, mit voller Aufmerksamkeit sein und so in jeder Tätigkeit, egal wie unwichtig sie erscheint, meditativ einzutauchen.

Aber Kurt sprach nicht nur über theoretisches Wissen, sondern vollbrachte gleich zu Beginn eine bewusstseinserweiternde Übung mit uns. Er stellte sich vor 330 Menschen und sang ein sehr altes Lied aus der Inkazeit. Das Lied stammt von Don Agustin Rivas Vasquez und seine Zeilen bedeuten: “Niemand kann es gut gehen, wenn es vielen anderen nicht gut geht. Es sollten alle bestrebt sein, dass es allen gut geht.”

Also liebe RealTalker, lasst uns gemeinsam mehr spirituelles Bewusstsein in unser Alltagsbewusstsein integrieren.

Sprecherin #2 – Viktoria Schnaderbeck

Viktoria hat uns in ihrem Vortrag anhand ihres Beispiels gezeigt, wie aus Träumen Wirklichkeit werden kann. Dabei betont sie zu Beginn, dass es wichtig ist die Extrameile zu gehen. Das bedeutet auch zwangsläufig Opfer zu bringen. Für Viktoria war eines der größten Opfer die Zeit. Sie musste viel davon opfern, um ihren Traum wahr zu machen. Doch auch das gehört dazu, um an sein Ziel zu gelangen.

Ein weiterer Punkt der Viktoria zum Erfolg geführt hat war, dass sie ausschließlich nur das Allerbeste von sich selbst akzeptiert hat. Im Fußball war es ihr wichtig immer 100% Prozent zu geben und die volle Leistung zu bringen. Hierbei kommt man auch nicht drum rum seine Komfortzone zu verlassen. Denn magische Dinge passieren nur außerhalb der Komfortzone.

Trotzdem kann es auch immer wieder zu Rückschlägen kommen. Das Leben besteht nun mal aus Höhen und Tiefen. Du kannst aber deine Misserfolge auch als einen Vorteil nutzen. Verwandle deine Rückschläge in Rückenwind. Ein Punkt der für Viktoria sehr wichtig ist. In ihrem Fall hatte sie einige Verletzungen, die sie aber überwunden hat und dadurch stärker zurück gekommen ist. Dabei hat sie sich immer wieder kleinere Ziele und Meilensteine gesetzt.

Viktoria Schnaderbeck auf der RealTalk-Bühne

Viktoria fokussiert sich immer auf das Hier und Jetzt. Besonders betont hat sie, dass es in schwierigen Phasen okay ist, nicht okay zu sein. Es kann einem nicht ständig gut gehen. Darum erlaube dir auch mal zu sagen, heute fühl ich mich nicht so gut, aber das ist okay. Denn es wird auch wieder bergauf gehen. Nach jedem Tief kommt ein Hoch.

Auf dem Weg zum Erfolg ist es unerlässlich ein gutes Umfeld zu haben und Menschen, die einem in seinem Vorhaben unterstützen. Auch für Viktoria ist es essentiell sein persönliches Erfolgsteam zu bilden. Mit den richtigen Menschen an deiner Seite kannst du alles schaffen.

Wie zu Beginn dieses Artikels erwähnt, darf man eines nie vergessen – dankbar zu sein. Sei dankbar für das, was du hast. Unter anderem auch für die Menschen in deinem Leben. Freunde, die nicht in schweren Zeiten da sind, solltest du entfernen. Da sie Kräfte saugen und überwiegend nur bei Erfolg da sind. Viktoria sagte zum Abschluss: „Erfolg ist eine Reise“. Feiere auch die kleinen Erfolge auf dieser Reise und genieße jeden einzelnen Moment davon.

Sprecher #3 – Aleksandar Rakic

Zum Abschluss des Abends führte Georg mit Aleksandar ein Interview und stellte ihm sehr spannende und persönliche Fragen. Aleksandar hat sich früh seine Ziele hoch gesteckt. Schon als kleiner Junge hat er sich vorgenommen, dass er viel erreichen möchte. Nachdem ihm das Kickboxen und Boxen laut eigener Aussage „zu langweilig“ geworden war und er „mehr wollte“, wechselte Rakić im Jahr 2011 zu Mixed Martial Arts (MMA). Sein Leben ist ein bisschen wie die Rocky-Story. Er ist sehr stolz, dass er aus einem relativ kleinen Land kommt und so weit vorne in der Rangliste der UFC ist. Momentan ist er dritter auf der UFC-Rangliste in seiner Division.

Doch wie hat er es geschafft auch international so erfolgreich zu sein? Für Aleksandar ist das ganz klar nur durch die Unterstützung seines Team möglich. Ein gutes Team ist ihm extrem wichtig. Bei der Auswahl seiner Trainer sind Loyalität & Ehrlichkeit zwei grundlegende Faktoren. Auch Sympathie ist von großer Bedeutung. Wenn er mit seinen Trainern nicht auf einer Wellenlänge ist, aber auch die Trainer untereinander, gehören sie nicht in sein Team. Aleksandar selbst sagt, dass sein Team wie seine zweite Familie ist, da er ja auch sehr viel Zeit mit diesen Menschen verbringt.

Aleksandar Rakić und Georg Merkscha

Georg hat ihn auch gefragt wie es um das Thema Angst steht. Zum Beispiel, ob er vor einem Kampf Angst hätte. Aleksandar meinte, er hat keine Angst vor dem Kampf, nur die Angst die geübte Leistung nicht zeigen zu können. Denn er trainiert sehr hart und mehr als die meisten der anderen Kämpfer.

Die Kombination aus Konstanz und Motivation treibt ihn zu Höchstleistungen an. Trotz mehrere Rückschläge durch seine Knieverletzungen hat er sich ein Ziel gesetzt: „Ich komme zurück um zu siegen!“ Und wir glauben daran, dass dieser beeindruckende Mann das auch wird!

Ein tolles Event-Jahr 2023 steht uns bevor, in dem wir viele inspirierende Vorträge auf der RealTalk-Bühne hören werden. Der nächste RealTalk finden am 28.06.2023 statt und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

#highfive

euer RealTalk-Team